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trier-reisen.de Reisenews Porta Nigra

Vorgestellt: Porta Nigra


Porta Nigra Trier SimeonIn unserer neuen Serie stellen wir die verschiedenen Sehenswürdigkeiten Trier noch einmal in unserer Rubrik "Kultur" vor. Erfahren Sie hier, was es mit dem jeweiligen Gebäude auf sich hat und welche historische Geschichte sich dahinter verbirgt. Heute in unserem Überblick: Die Porta Nigra in Trier.

Welchem Zweck diente die Porta Nigra?

Die Porta Nigra wurde einst als Stadttor erbaut und war an die noch heute teilweise vorhandene Stadtmauer angeschlossen. In erster Linie diente die Porta Nigra als Verteidigungsanlage. Denn das römische Reich stand in seiner gesamten Geschichte unter dem Einfluss verschiedener Stämme, die den Römern Land und Besitz streitig machten. Kriegerische Auseinandersetzungen waren an der Tagesordnung, und so mussten die Römer Vorsorge treffen und entsprechende Verteidigungsanlagen bauen. So entstand auch die Porta Nigra als eines von vier Stadttoren im Norden der Stadt.

Wie alt ist sie eigentlich, die Porta Nigra?

Die Porta Nigra wurde um 180 n. Chr. erbaut. Zu dieser Zeit entstanden einige weitere römische Gebäude und insbesondere die Errichtung von Verteidigungseinrichtungen in allen bedeutenden römischen Metropolen.

Woher kommt der Name Porta Nigra?

Porta Nigra (lat.) bedeutet übersetzt "Schwarzes Tor". Doch nicht immer hatte sie diesen Namen. Der Zusatz "Nigra" entstand erst im Mittelalter. Das Gemäuer wurde ursprünglich aus hellen Steinen gebaut, die mit der Zeit jedoch verwitterten und heute mehr schwarz als hell zu sein scheinen. So bekam die Porta den Beinamen "Nigra".

Wissenswertes

  • Ursprünglich war der Name der Porta Nigra eigentlich Porta Mattris
  • Die Bauzeit betrug 2-4 Jahre, was angesichts der Größe der Porta Nigra eine echte Höchstleistung ist.
  • Der Mönch Simeon lebte sieben Jahre als Einsiedler in der Porta Nigra (um 1235 gestorben).
  • Ihm zu Ehren baute man die Porta Nigra später zur Kirche um, dazu riß man einen von zwei Türmen ab.

 

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