Sport in Trier: Was ist los mit unseren Vereinen?

Sport in Trier: Was ist los mit unseren Vereinen?

Wer derzeit in die Gesichter der Trierer Fans von Basketball und Fußball blickt, wird sicher die ein oder andere Sorgenfalte entdecken. Denn es steht nicht gut um die Vereine SV Eintracht Trier 05 und den TBB Trier.

Während sich der TBB den Klassenerhalt kurz vor Ende der Saison noch sichern konnte, bekamen die Zuschauer beim heutigen letzten Heimspiel eine desaströse Leistung geboten. Gerade 66 Punkte schafften die Basketballer gegen die Gäste aus Weißenfels, doch dabei hätte man doch davon ausgehen können, daß der TBB nach dem Klassenerhalt frei und ohne Druck besser spielen würde – ein Trugschluß. Die Frage ist nun natürlich: Wie geht es in der nächsten Saison weiter und werden die Trierer am Ende wieder zittern?

Schlimmer sieht es bei der Eintracht Trier aus: Der nun 2. Trainerwechsel in nur 2 Monaten brachte auch beim Heimspiel gegen Gladbach keinen Erfolg. Im Februar erst war Mario Basler vom Traineramt entlassen und durch Reinhold Breu abgelöst worden. Basler kam laut Eintracht-Präsidium “nicht mehr an die Mannschaft heran”. Doch auch Reinhold Breu musste bereits Mitte April seinen Platz räumen: Roland Seitz, ehemals für den SSV Reutlingen tätig, sollte die Eintracht Trier vor dem Absturz in die Oberliga bewahren. Das den neuen Trainer fast unlösbare Aufgaben erwarten würden, war von vorneherein klar – dennoch trübt die letzte Niederlage beim Heimspiel gegen die Borussia Mönchengladbach die Stimmung sichtlich. Denn die Eintracht verlor am vergangenen Freitag verdient mit 0:2 gegen die Gäste aus Gladbach.

Die Eintracht Trier hat nun 5 Punkte Rückstand auf einen Nichtaufstiegs-Platz und bildet das Rücklicht der Regionalliga West. Abgestiegen ist die Eintracht zwar noch nicht, dennoch wird es wohl schwierig werden, die nötigen Punkte zu holen: In den letzten 4 Spieltagen der Regionalliga West müssen die Trierer unter anderem gegen Mainz 05 spielen – und auch die Mainzer kämpfen derzeit gegen den Abstieg.

Die letzten Wochen werden also spannend bleiben und es bleibt zu hoffen, daß Reinhold Seitz es schafft “an die Mannschaft heran zu kommen”.

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