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trier-reisen.de Sehenswürdigkeiten Trier Porta Nigra

Porta Nigra (erbaut 180 n. Chr.)


Die Porta Nigra (lat. für "Schwarzes Tor") wurde als Stadttor erbaut und gehört seit 1986 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Nach seiner Erbauung diente es neben drei weiteren Stadttoren (Porta Alba im Osten, Porta Media im Süden und die Porta Inclyta. Letzteres diente als Stadttor an der Römerbrücke) als Befestigungsanlage innerhalb einer Stadtmauer, die sich rund um Trier zog. Auch als Porta Marttis (Tor des Mars) bekannt, erhielt das ursprünglich helle Gebäude wohl erst im Mittelalter den Namen "Porta Nigra", aufgrund der durch die Witterung verursachten dunklen Verfärbung des Gemäuers. Die Bauzeit der Porta Nigra betrug wahrscheinlich 2-4 Jahre, zieht man den Winter als Bauzeit ab.

Porta Nigra, Simeon, St. Simeon

Im Jahre 1028 ließ sich der Mönch "Simeon" in der Porta Nigra nieder und lebte dort als Einsiedler bis zu seinem Tode im Jahre 1035. Nach seinem Ableben bestattete man ihn im Erdgeschoss und sprach ihn heilig. Anschließend baute man das Tor zur Kirche "St. Simeon" um - und riss, da man nur einen Turm benötigte, den zweiten Turm kurzerhand ab. (Auf dem Bild ist diese Veränderung deutlich zu erkennen: Die linke Seite im Original-Zustand, rechts der fehlende Turm)

Dem heiligen St. Simeon zu Ehren wurde zudem der gegenüber liegende Simeon-Stift gebaut.

Die Porta Nigra kann auch heute noch besichtigt und begangen werden. In unmittelbarer Nähe zur Porta Nigra finden Sie Übrigens auch die Touristinformation Trier.
Außerdem befindet sich ein Bus-Bahnhof ebenfalls in direkter Nähe zur Porta Nigra. Von hier aus können Sie eine Stadtrundfahrt machen oder die Bus-Verbindungen nutzen, um Trier und Umgebung kennenzulernen.

Der Platz vor der Porta Nigra wird für Veranstaltungen genutzt. So gastieren beispielsweise die Teilnehmer der WRC-Rallye während des Rennens vor der Porta Nigra, aber auch bekannte Künstler treten auf der davor aufgebauten Bühne während des Altstadtfestes Trier auf.

 

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