Wahrzeichen

Kurfuerstliches Palais

Innenstadt · Eintritt frei

Rokoko-Fassade des Kurfuerstlichen Palais in Trier
Foto: Thomas Wolf, www.foto-tw.de, CC BY-SA 3.0 DE

Das Kurfuerstliche Palais geht auf einen Renaissance-Kurfuerstenbau zurueck, der im 18. Jahrhundert von Johannes Seiz im Rokokostil umgestaltet wurde. Heute Behoerdensitz, der Palastgarten ist oeffentlich begehbar und im Sommer Schauplatz von Open-Air-Konzerten.

Prägend für den Palastgarten sind die barocken Skulpturen aus der Werkstatt von Ferdinand Tietz, einem der bedeutendsten Rokoko-Bildhauer seiner Zeit, der zuvor unter Balthasar Neumann in Würzburg gearbeitet hatte. Im Garten stehen heute Nachbildungen dieser Figuren. Die erhaltenen Originale werden im nahegelegenen Stadtmuseum Simeonstift an der Porta Nigra aufbewahrt, wo sie vor Witterung und Beschädigung geschützt sind.

Die heutige Gartenanlage ist jünger als das Palais selbst: Sie wurde erst in den 1930er Jahren neu angelegt und orientiert sich am Vorbild französischer Barockgärten des 18. Jahrhunderts mit symmetrischen Wegen, Rasenparterres und Wasserbecken. Der ursprüngliche kurfürstliche Garten war 1794 durch französische Revolutionstruppen weitgehend zerstört worden, wobei zahlreiche der originalen Tietz-Skulpturen schwer beschädigt wurden.

Zwischen Kurfürstlichem Palais, Konstantinbasilika und dem Rheinischen Landesmuseum gelegen, bildet der Palastgarten heute eine grüne Ruhezone mitten in der Stadt. Der Eintritt ist frei, und der Park lässt sich gut mit einem Besuch der angrenzenden Sehenswürdigkeiten verbinden. In den Sommermonaten dient er regelmäßig als Kulisse für Open-Air-Konzerte und Veranstaltungen.

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Geführte Touren zum Palais und Palastgarten

Das Kurfürstliche Palais und der Palastgarten sind feste Stationen geführter Altstadtrundgänge.

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